im Theaterbrettle:

Achtung: Spielplanänderung:

wir spielen am Samstag 10.11.18 , Freitag 16.11. und Samstag 17.11.18 unser Stück
"Koi Plätzle fürs Schätzle"
anstatt wie im Spielplan angegeben "Oin Joghurt für Zwoi".

Wer unser neues Stück also noch nicht gesehen hat: nichts wie hin zu uns ins Theaterbrettle und
"lachen bis sich die Balken biegen"... denn Lachen ist die beste Medizin!


Da unsere Vorstellungen Ende November ausverkauft sind ist das auch kurzfristig eine super Gelegenheit!
Zu unseren Büroöffnungszeiten einfach anrufen unter:
07181-87122.


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Unsere neuen Büroöffnungszeiten:

Montag 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Donnerstag 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Freitag von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr

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ACHTUNG
geänderte Büroöffnungszeiten
am Donnerstag ab sofort
von 15 Uhr bis 18 Uhr geöffnet
vormittags geschlossen!
(Mo. 10.00 - 12.00 Uhr
Mo. 16.00 - 17.30Uhr
Di. 10.00 -12.00 Uhr
Mittwoch geschlossen

Do. 15.00 - 18.00Uhr

Fr. 10.00 - 12.00 Uhr)
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Und ein

GUTES NEUES JAHR

2018


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Achtung- Bald ischs wieder soweit!
Saisonstart in die neue Spielsaison im Theaterbrettle am 29.9.2017

Am 29.09. und 30.09. starten wir mit unserem aktuellen Stück "Oin Joghurt für Zwoi" in die neue Spielsaison. Darin hat es Amadeus Fischer (grandios gespielt von Edgar Denk) als Fastender in einer Diätklinik nicht leicht: auf dem Speiseplan stehen nur Gemüse und Joghurt und es gibt keinerlei Gelegenheit der Fleischeslust zu frönen. Dazu kommen noch ein lästiger Zimmernachbar (Manfred Urban) und das strenge Klinikpersonal. Doch damit nicht genug: ausgerechnet in seinem Zimmer nistet sich der entflohene Gauner Kutte Kaminski (Harald Schmid) ein - und auch der hat nicht nur großen Hunger…! Weitere Spieltermine im Herbst (06.10./07.10./13.10./14.10.) sowie im November und Dezember.

Am Freitag 27.10. gastieren mit dem Sasse Theater und Bühne 33 e.V. zwei Heidenheimer Bühnen bei uns im Brettle mit dem Theaterstück "Ladies night". Im Stück, nach dem erfolgreichen Film "Ganz oder gar nicht", geht es um sechs arbeitslose Kumpels mit hoffnungslosen Zukunftsaussichten! Wie nur Geld verdienen? Als in der Stadt die legendären "Chippendales" gastieren, bringt das die Jungs auf eine außergewöhnliche Idee: warum nicht einmal selbst "Chippendale" sein und die Damenwelt erobern? Diese "Ladies night" verspricht den Zuschauern viel zum Lachen und Staunen und ist definitiv nicht nur für Damen geeignet!

Am 20.10. und 21.10. geht es dann wieder in die Vollen mit der turbulenten Komödie "Lauder Lugabeidl" von Walter G.Pfaus. Was tut Mann, wenn Frau zu gerne einkauft? Uwe König (Edgar Denk) kann als kleiner Beamter jedenfalls nicht so viel Geld "ranscheffeln" wie seine Frau Silke (Martina Schmid) ausgibt. Als sich mit der Tante (Ellen Bauer) zahlungskräftiger Besuch ankündigt wird es turbulent, da Silke ihren Mann nun als Landtagsabgeordneten und einige Freunde als Dienstboten präsentieren muss. Mit dem plötzlichen Erscheinen von Uwe´s Mutter (Ursula Ottenbacher in einer unnachahmlichen Rolle) kommt Silke erst recht in Erklärungsnot. Wie zieht sie nun den Kopf aus der Schlinge? Weitere Termine am 10.11, 11.11., 17.11. und 18.11.

Gespannt dürfen die Zuschauer auch auf unser neues Stück "Koi Plätzle fürs Schätzle", welches Mitte März 2018 Premiere feiert! Mit neuem Regisseur haben wir im August bereits mit den Proben begonnen. Jürgen von Bülow war bereits einige Jahre fester Regieassistent am Staatstheater Stuttgart. Als Drehbuchautor schrieb er Folgen für die Serien "Marienhof" und "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" sowie für den "Tigerentenclub". Daneben ist von Bülow für den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg als Dozent sowie als Regisseur bei verschiedenen anderen Bühnen tätig.

Jetzt schnell Karten sichern in unserer Vorverkaufsstelle am Kitzbüheler Platz.
Tel. 07181-87122

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18.3.2017
Erfolgreiche Premiere "Oin Joghurt für Zwoi"


HIER gibt's einen
kurzen Blick
in's neue Stück





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18.2.2017
Derniere für Rolf Ottenbacher:
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aus ZVW vom 16.02,2017
von Michael Städele, 16.02.2017
Rolf Ottenbacher verlässt die Bühne
Am Samstag hatte das 79-jährige Urgestein des Plüderhäuser Theaterbrettle seinen letzten Auftritt – vor ausverkauftem Haus

Mehr als 1200 Auftritte hat Rolf Ottenbacher hinter sich. Am Samstag war es sein letzter auf der Bühne des Theaterbrettle . Foto: Palmizi

Plüderhausen. Wenn das Theaterbrettle am Samstag zum letzten Mal das Stück „Ab morgen sen mr ehrlich“ spielt, geht eine Ära zu Ende. Denn Rolf Ottenbacher, Urgestein des Vereins, nimmt bei der Dernière Abschied von der Bühne. Der 79-Jährige hat dann mehr als 1200 Auftritte hinter sich. Und er wird die Leute nochmals in den Bann ziehen: Die Aufführungen am Freitag und am Samstag sind komplett ausverkauft.

Das Theaterbrettle ohne Rolf Ottenbacher, geht das überhaupt? Es geht, sagt der Mann, ohne den der Verein vermutlich nie zu dem geworden wäre, was er ist. Rolf Ottenbacher war Mädchen für alles, er hat für sein Theaterbrettle gelebt. Und er wird es weiterhin tun. Nur nicht mehr als gefeierter Mime auf der Bühne.
„Man soll abtreten, bevor sie einen auf die Bühne tragen müssen“

„Mit dem Spielen höre ich definitiv auf“, sagt der 79-Jährige, und nennt auch den Grund: „Man soll abtreten, solange es einem Spaß macht und bevor sie einen auf die Bühne tragen müssen.“ Am 2. Mai wird Rolf Ottenbacher 80 Jahre alt. „Da wird es kritischer“, meint er, „ich kann und will es nicht verantworten den anderen gegenüber.“ Dass er von jetzt auf sofort aus gesundheitlichen Gründen ausfällt, er, der meistens Hauptrollen gespielt hat. Beim Theaterbrettle sind nur wenige Rollen doppelt besetzt. Die von Ottenbacher waren es nie. Würde er ausfallen, müsste die Aufführung abgesagt werden. Das will Ottenbacher weder seinen Mitspielern noch dem Publikum antun.

Wer den 79-Jährigen kennt, weiß, dass sein Entschluss (selbst Regisseur Bodo Kälber konnte ihn am Ende nicht umstimmen) nicht von heute auf morgen gefallen ist. Ottenbacher hat sich das gut überlegt, und sein Abschied von der Bühne ist bis zu einem gewissen Grad auch schleichend. Bereits beim aktuellen Stück „Lauder Lugabeidl“ hatte er keine Rolle mehr.

Empfindet er Wehmut? „Wenn der Entschluss reift, drucksch scho a bissle rom, des kommt ja net von heute auf morgen“, sagt Rolf Ottenbacher, den’s natürlich freut, dass die Aufführungen am Freitag und Samstag total ausverkauft sind. Viele hat’s gegeben, die ihn noch einmal auf der Bühne sehen wollten, als bekannt wurde, dass sein letzter Auftritt ansteht. „Es ist ja recht, wenn’s den Leuten gefallen hat“, kommentiert Ottenbacher die große Nachfrage und meint natürlich: Wenn er den Leuten gefallen hat. Sagen würde er das aber nie.
„Irgendeine Lomberei werden sie sich schon einfallen lassen“

Am Samstag also der letzte Auftritt. Wie fühlt sich der 79-Jährige zwei Tage vorher? „Frag’ mich nach der Aufführung“, lautet die Antwort. Freilich muss man kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass am Samstag gegen 22.30 Uhr, wenn der letzte Vorhang fällt, ganz viele Emotionen im Theaterbrettle zu spüren sein werden. Tränen höchstwahrscheinlich inbegriffen. Ist etwas geplant zu seinem Abschied von der Bühne? Ottenbacher „weiß nichts“, vermutet aber stark: „Irgendeine Lomberei werden sie sich schon einfallen lassen.“ „Sie“, das sind die Kolleginnen und Kollegen, mit denen er Jahre, ja teilweise Jahrzehnte, auf der Bühne gestanden ist. „Sie“, das sind auch die hinter der Bühne, die in der Küche, die im Service – alle halt, die das Theaterbrettle zu dem gemacht haben, was es ist: eine seit rund 30 Jahren weit über Plüderhausen hinaus bekannte Institution. Der 79-Jährige legt großen Wert darauf, dass der Erfolg des Theaterbrettle der des gesamten Teams ist, beileibe nicht seiner. Zwar hat er die Ehrungen (zum Beispiel die Brunnenmedaille der Gemeinde Plüderhausen oder eine Auszeichnung des Landes Baden-Württemberg für herausragende ehrenamtliche Tätigkeit) erhalten, ist also „hoch geehrt und immer noch arm“, wie er in der ihm eigenen knitzen Art sagt. Ottenbacher hat aber immer deutlich gemacht, dass diese Ehrungen nicht ihm, sondern allen im Theaterbrettle gelten.

Von der Bühne wird Rolf Ottenbacher verschwinden, das Theaterbrettle wird er aber nicht verlassen. Dazu sind die Verbindungen viel zu eng. Schließlich war er es, der den Verein zusammen mit seinen leider bereits verstorbenen Brüdern Heinz und Werner im Jahr 1986 aus der Taufe gehoben hat. Die Idee kam „beim Stammtisch beim Peter Mack“, erinnert sich Ottenbacher, der von Anfang an bis vor drei Jahren Erster Vorsitzender des Vereins war und Ehrenvorsitzender ist. Sein Nachfolger ist Edgar Denk – man ist geneigt zu sagen, sowohl als Erster Vorsitzender als auch auf der Bühne.

„Oberbrettle“ wird Rolf Ottenbacher genannt, er, der am Anfang so gut wie alles gemacht hat – neben seinem eigentlichen Job als Versicherungsvertreter. Eine Zeit lang auch die Wirtschaft im Theaterbrettle. Und die Kartenreservierungen beziehungsweise den -verkauf. „Mit Begeisterung“, wie er sagt. Jetzt aber ist er „auch froh, dass ich es etwas ruhiger angehen lassen kann“. Zum Beispiel, weil die Proben für die neuen Stücke, die etwa sechs Monate dauern, zwei- bis dreimal pro Woche, für ihn künftig wegfallen.
Rolf Ottenbacher ohne sein Theaterbrettle? Undenkbar!

Aber: Rolf Ottenbacher ohne sein Theaterbrettle? Undenkbar! Die Kartenreservierungen und -verkäufe macht der 79-Jährige weiterhin. Das ist Ehrensache.

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Im März 2017 kommt unser neues Stück!

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Wir hatten wieder einen schönen Christbaum

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am 25.September 2016

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Unsere "Fans von der Ostalb" waren am 23.April wieder mal bei uns:


Ostern ist vorbei

Am 12. März war die
erfolgreiche Premiere
unseres neuen Stückes

"Lauder Lugabeidl"


Hier klicken für einen kurzen Blick in Lauder Lugabeidl




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Hier noch einige Probenbilder


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Max Greger jr. Quartett, 8.11.2015


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Simon Pearce war bei uns




Gastspiel des "Theater Spilmitl"
mit "Sonny Boys" von Neil Simon
28.Februar 2015:


2.+3. Mai 2014:

Am Wochenende 2.+3. Mai besuchten uns unsere Freunde von der Heimatbühne Kitzbühel zum vorerst letzten Mal.
Seit 1993 begeistern Sie uns und unser Publikum jährlich mit Ihren aktuellen Stücken. Dieses Jahr stand ein ‚Bunter
Abend‘ auf dem Programm.







Nach 22 Jahren beenden nun unsere Freunde Ihre Gastauftritte in Plüderhausen. Wir bedanken uns recht herzlich für
all die schönen Stunden und Tage, die wir mit unseren Freunden verbringen durften. ‚Die Türe steht nicht nur einen
Spalt für euch offen, sondern die ist sperrangelweit offen!‘, verabschiedete sich Edgar Denk von der Heimatbühne.


Ostern 2014:

Das Theaterbrettle wünscht


29.März 2014: Unsere "Fans von der Oschdalb" waren wieder mal bei uns!



22.März 2014: Gelungene Premiere "D'r blaue Heinrich"

10.März2014:

Februar 2014:
Die Proben zum neuen Stück "D'r blaue Heinrich"
laufen auf Hochtouren:


Unser Regisseur Bodo Kälber sagt wie er es möchte...

...und unsere Schauspieler machen es dann einfach so wie er es möchte:


Jahreswechsel 2013/14







copyright © alle Bilder Günter Bauer, Welzheim

 

Am 12.Oktober 2013 war Dernière!
Zum letzten mal wurde "D'r Hemmel wartet net" gespielt


und alle waren sehr traurig!


Beim Festzug der 51. Plüderhäuser Festtage
mit unserem Stück "D'r Hexaschuss" dabei:

©Copyright alle Bilder: Günter Bauer






©copyright alle Bilder: Günter Bauer

Mai 2013: Auszeichnung vom "Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg":

Das Plüderhäuser Theaterbrettle kann sich zu den drei besten Mundartbühnen Baden-Württembergs zählen.

Diese Auszeichnung hat die Teilnahme am diesjährigen Landesamateurwettbewerb „Lamathea“ erbracht. Mit dem Stück „Geld oder Leberwurschd“ haben wir es geschafft, in den Kreis der insgesamt drei nominierten Bühnen in der Kategorie Mundart zu kommen.


Bei unserem traditionellen Pfingstausflug

waren wir dieses Jahr in Amberg und Regensburg

alle Fotos ©Günter Bauer






am 3. und 4. Mai war die Kitzbüheler Heimatbühne
zu ihrem diesjährigen Gastspiel mit zwei Aufführungen bei uns:


alle Bilder ©copyright Günter Bauer, Theaterbrettle

alle Bilder ©copyright Günter Bauer, Theaterbrettle


am 16. März 2013 war Premiere
unseres neuen Stücks "D'r Hexaschuss"


Bericht ZVW vom 14.03.2013

Es wird mit Volldampf
fürs nächste Stück "d'r Hexaschuss" geprobt!
Hier gehts mit 1 Klick zu den Probenbildern

Am 16.März ist Premiere!


am 27.01.2013 "Jazz im Theaterbrettle"

Es war ein super Konzert!

ZVW vom 29.01.2013:

Charmeoffensive aus der Bronx in "Plüdersheim"
Jazzpianist Max Greger junior mit seiner ausgezeichneten Swing- und Latin-Band
im Theaterbrettle Plüderhausen

Von unserem Mitarbeiter
Thomas Milz

Plüderhausen.
Volles Haus im "Theaterbrettle" in Erwartung eines großen Namens der bundesrepublikanischen Unterhaltungsmusik: Max Greger junior.
Eben nicht nur Sohn des aus dem Fernsehen bekannten Bandleaders. Sondern versierter Jazzer aus eigenen Gnaden, der in Plüderhausen mit toller Band, ganz ohne Allüren, sein Publikum packte...

...Dann setzt er sich an den großen Flügel. Ein paar Takte nur, und klar ist - der Mann hat's in den Fingern. Da perlen und fließen die Synkopen und Blue Notes. Das ist virtu os und angenehm uneitel.
Greger pflegt als Musiker seine Vorbilder aus der langen Jazztradition, und die stam men aus der Zeit der Swing-Ära bis hin zum produktiven Mainstream der 50er Jahre: die Oscar-Peterson-Count Basie-Errol-Garner-Linie und dazu ein sympathisches Faible für den rhythmischen Latin-Sound der Karibik und Südamerikas...


...Und dazu hat Max Greger ein paar ziemlich tolle jüngere Musiker mitgebracht, die ihn nicht nur versiert unterstützen, sondern auch sichtlich inspirieren und herausfordern.
Da ist "Professor" Mini Schulz am Kontrabass, der geniale Obi Jenne am Schlagzeug und Eva Leticia, Sängerin mit lateinamerikanischen Wurzeln aus der Bronx, die nicht zuletzt für das gewisse Samba-Feuer des Südens sorgt...

...Große Klasse und ein exquisites Hörvergnügen, an dem auch der Bandleader immer wieder sein Vergnügen hat. Bei aller Routiniertheit dieser Truppe: Das Konzert gerät nie in Gefahr, nur abgespult zu werden.
Ein Genuss.


ab 31.12.2012





am 28.Oktober 2012:

aus ZVW Rems-Murr-Rundschau
Der alte Mann und das Klavier
Michael Riediger, vom 30.10.2012
Paul Kuhn Trio im Plüderhäuser Theaterbrettle


Paul Kuhn, ein 84-Jähriger mit brüchiger Stimme und immer noch flinken Fingern, muss es wissen: Wenn diese deutsche Jazz- und Pop-Legende 210 Zuschauern in Plüderhausen vorsingt, dass es weder auf Melodie noch auf Musik, sondern nur auf den Swing ankommt, dann glauben die dem das. Weil er's vorlebt

.

Das ist einer der vielen besonderen Momente in diesem besonderen Konzert: als Paul Kuhn, der Mann am Klavier, der auf Hawaii sein Bier vermisste, in "It don't mean a thing" genau das tut, um was es im Text geht. Er trifft mit seiner im Alter noch wackeliger gewordenen Stimme, einer Art bröckelndem Bariton, kaum mal einen Ton, aber dafür ganz genau den Charakter und den Sinn des Swing-Klassikers.
Du kannst noch so schöne Musik machen, heißt es da, und noch so akkurat akzentuieren - wenn du kein Swinger bist, bringt's dir nichts, und dem Publikum noch weniger. Und Paul Kuhn, ein Swinger vor dem Herr'n, bringt es auch noch mit 84. Als schwachbrüstiger, aber altersschlauer Sänger ebenso wie als eher verschlungen als präzise spielender Pianist, der aber in jede Phrasierung Altersweisheit packt, Tiefe und Witz, vor allem in Balladen. Die Gebrechlichkeit des Alters, das Vergessliche und Tattrige, scheint er geradezu auszustellen, wenn er gleich zu Beginn hinter den rotstichigen Gläsern seiner Brille scheinbar orientierungslos in die Runde blickt und sagt, er halte es für "ziemlich sicher", in diesem Ort noch nie gewesen zu sein. Wobei . . . wer weiß? Dann hockt er gebeugt vor dem Flügel, den ein Klavierstimmer vorab lange tauglich trimmte - und plötzlich beginnen die Finger gar nicht gichtig, sondern flink und federnd und federleicht wie die Beine einer tanzenden Tarantula über die Tasten zu rasen, als wolle er uns in "You're driving me crazy" gleich mal zeigen, dass er noch längst nicht zum alten Eisen zählt. Doch dann hört der Mann am Klavier einfach auf zu spielen, um seinem Kontrabassisten Martin Gjakonovski zuzuhören, der seit 2006 im Trio mitmacht, beendet das Stück schließlich mit perlendem Piano-Swing und der schalkhaften Frage "You drive me crazy - what did I do?"
Und jeder fragt sich längst, wer hier wen verrückt macht und wie dieser alte Schalk von einem Swinger das wohl anstellen mag, dass wir ihm aus den welken Händen fressen.
Ohne seine beiden fähigen Begleiter, den Bassisten Martin Gjakonovski und den souveränen Drummer Willy Ketzer, klänge das Kuhn-Trio womöglich nicht ganz so präsent und prall. Aber ohne den Mann am Klavier fehlten die magischen Momente, bei aller von stetem Applaus belohnten spielerischen Brillanz auch in solistischen Einlagen. Ohne das Knitze und Lebenskluge Kuhns, ohne seine Präsenz und seinen Charme bliebe weniger in der Erinnerung. Momente wie jener, als er in "Lady be good" bei der Zeile "I'm so alone in this big city" in sich hineinkichert - ja, ja, dies ist Plüderhausen und nicht New York; oder wenn er in "Fly me to the moon" gluckst "In other words, Baby: Kiss me" - ein Greis mit Geschlechtstrieb, der angesichts solch federnden Piano-Swings durchaus für möglich gehalten wird.
Und wenn "Paulchen" Kuhn gegen Ende schmalzt "When I fall in love - it will be forever", am Klavier nur das Nötigste spielt und jeden Ton genüsslich ausklingen lässt - dann soll mal einer aufstehen und sagen, er glaube ihm nicht. Nur ein Unmensch könnte dies tun, einer ohne Musik im Herzen.
Im Theaterbrettle gab es keinen Einzigen.



am 6. Oktober 2012:

"Die Unnahbaren"! Das mitreißende Finale!

Was für ein Finale! Bei der 53. und letzten Vorstellung der ländlichen Komödie "Die Unnahbaren" seit der Premiere am 30. Januar 2010, der sogenannten"Derniere" prasselte nochmals Riesenbeifall auf die Bühnenakteure nieder. Herrlich das Ganze, weil die Schauspieler mit Details und Gesten, die nicht immer im Rollenbuch im Einklang standen, ein wahres Feuerwerk auf den Bühnenbrettern abbrannten und das in unglaublich präzisem Maße.

Wie immer überzeugten die Tanz- und Gesangnummern, wie etwa das Ballett der farbenfrohen Blaumänner mit ihrem Quad-Song, das Moni-Solo "Ich möcht´nur ´nen echten Cowboy", begleitet vom in Cowboystiefeln und -hut gekleideten Background-Chor am Lagerfeuer, das inbrünstig geschmetterte "Auf Wiedersehen"--Solo des Tierarztes und das herrlich kitschige "Bleib bei mir", bei dem Kathi und Hanns schmachtend zu Boden sinken.





 

Nicht zu vergessen das "Ausflippen" des "Mannes am Klavier" Alexander Reuter beim Quad-Refrain, bei dem das Publikum sich mitklatschend prächtig amüsierte.

Und wenn dann beim "Zukunftsprojekt"-Chanson "Ein Hotel" mit "Kathi" und "Herrn Siebenbaum" plötzlich statt der weiblichen Putzbrigade männliche Reinigungsteufel die Staubwedel im Takt schwingen, da gibt es stimmungsmäßig kaum mehr ein Halten.



Ein glänzender Schlußpunkt des mitreißend gespielten Dreiakters, bei der die Aktiven des Theaterbrettle einmal mehr seine Vielseitigkeit eindrucksvoll unter Beweis stellte.


Das gesamte Ensemble mit Ellen Bauer, Ursula Ottenbacher, Tanja Wörner, Martina Schmid, Rolf Ottenbacher, Günter Schilling, Harald Schmid und Dieter Blessing, sowie das gesamte Brettles-Team hinter der Bühne verabschiedeten nicht ohne Wehmut des von Bodo Kälber glänzend inszenierte und von Alexander Reuter musikalisch toll aufbereiteten Komödienmusicals aus der Feder von Harald Helfrich "mit einer Träne im Knopfloch."





Am 4. und 5. Mai war die
Kitzbüheler Heimatbühne
wieder zu ihrem Gastspiel 2012 bei uns